Monika Stahl

Yoga_8_16-0610

Für viele Menschen hat die Begegnung mit Yoga zu einer persönlichen Lebenswende geführt. So war dies auch bei mir.

2010 konnte ich vor Schmerzen keine Treppen mehr steigen. Diagnose: schwere Kniearthrose. Zunächst informierte ich mich eingehend über „alternative” Heilmethoden und stellte infolgedessen meine Ernährung um. Eine erste Besserung meiner Beschwerden ließ nicht lange auf sich warten. Seitdem bin ich Vegetarierin.

2011 war ich in Sri Lanka bei einer Ayurveda-Kur. Dort am Strand kam ich das erste Mal mit Yoga in Berührung. Es war wie ein Wirbelwind, der mich emporhob und mir ein ungeahntes Maß an Freude und Kraft gab. Wir übten jeden Morgen am Strand vor dem Frühstück und als die Sonne aufging konnte der neue Tag voller Glück beginnen.

Dank der guten Betreuung, der wunderbaren Massagen und dem guten Essen im Sri Lanka-Ayurveda-Zentrum ging es mir bald besser und ich habe noch vor Ort beschlossen, mich intensiver mit Yoga zu beschäftigen.

Zurück in München übte ich fleißig meine Asanas und mein Pranayama und fing an die ersten Yogabücher zu lesen. Über meine liebe Freundin Isabelle, die ich mittlerweile auch mit dem Yoga-Virus angesteckt habe, kam ich ins Sivandana Yoga-Zentrum nach Schwabing.

Zusammen mit meinem Mann Oliver haben wir im Winter 2011 das Sivandana Zentrum in Kitzbühel besucht und ich war sofort „Feuer und Flamme“ noch mehr über Yoga zu erfahren. Der Wunsch, Yogalehrer zu werden, keimte in mir auf.

Die Ayurveda-Kur hatte auch bei meinem Mann Oliver so einiges bewirkt und das Jahr 2012 sollte „unser Jahr“ werden. Oliver ging den Jakobsweg und ich machte meine Ausbildung zur Yogalehrerin.

Zuerst hatte ich ein wenig Bedenken, ob ich es trotz meiner „Baustelle Knie“ – wie ich meine Beschwerden liebevoll nenne – überhaupt schaffe würde, eine vierwöchige Ausbildung mit täglich 4 Stunden Yoga durchzuhalten. Intensive Gespräche mit Swami Vidyananda machten mir Mut und so startete ich im Mai 2012 im Ashram in Kitzbühel meine Yogalehrerausbildung. Mein Lehrer waren Swami Sivadasananda und Swami Ramapriyananda. Es war die großartigste Erfahrung in meinem Leben. Diese Ausbildung entzündete den Funken. Bei der Mantraeinweihung bekam ich meinen spirituellen Namen: „Atmanjyothi – das Licht der Seele”.

Die Weisheit des Yogas und insbesondere des Meisters Swami Sivananda habe ich zu einem festen Bestandteil meines Lebens gemacht und es bereitet mir viel Freude und Glück, dies nun auch an meine Schüler weiterzugeben.

Om Loka Samasta Sukhino Bhavantu Om

Mögen alle Wesen Freude und Harmonie erfahren!

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